5. Spieltag HR 2017/2018 - BC Viktoria 1915 Glesch/Paffendorf e.V.

5. Spieltag HR 2017/2018 BCV II 9-7 DJK Spinfactory IV

geschrieben am 13.10.2017 von Thomas Fischer


Archivbild: Homer in Erklärungsnot..

Damit wäre alles gesagt..Nacht..

Ok, wo fange ich an..Uns war eigentlich schon bewusst, dass Spinfactory immer eine kleine Wundertüte ist und das man sie trotz des vorletzten Platzes nicht unterschätzen sollte. Bei der uns bisher bekannten und gängigen Aufstellung sahen wir uns leicht im Vorteil. Auch trotz Fehlens unserer Nummer 2. Dann kommt jedoch zum ersten Mal in der Saison Bahar bei Spinfactory zum Einsatz, der sonst in der Bezirksklasse spielt und den Tabellenführer ärgern wollte. Spoileralarm: Hat geklappt..

Glesch mit Hermann, Fischer, Werner, Nagel, Hosten und Dresen.
Spinfactory mit Bahar, Dreier, Polak, Hüttenberger, Brey und Wessels.

Doppel taktisch gut aufgestellt und Werner/Fischer gewinnen gegen Dreier und Polak doch recht deutlich mit 3:1. Adonis und Hermi mussten gegen Bahar und Hüttenberger etwas mehr zittern, sollten aber beim 3:2 nachher verdient die Oberhand behalten. Homer Nagel mit dem Russen Hosti nach anfänglichen Problemen im ersten Satz sehr angetan von Fischers Beratung, die dann umgesetzt wurde und tatsächlich auch noch funktionierte.

Frei nach dem Motto: Wer’s selbst nicht kann, bringt’s anderen bei, gewannen die beiden nach 6:11 danach verdient mit 3:1.

3:0 nach Doppeln..

Das obere Paarkreuz suchte heute klar nach Form und Sicherheit. Gut, Patrick trat heute mit Rückenproblemen und eingeschränkter Bewegung an aber Fischer sucht gerade genannten Dinge immer noch. Gegen Bahar verpennte ich einfach mal die Sätze 1 und 2 und spielte konsequent auf dessen Rückhand (Konternoppe), was er natürlich dankend annahm. Den 3. Satz dann relativ locker geholt, sollte sich das Blatt vielleicht nochmal wenden. Im Vierten stand ich auch 10:7 in Führung aber da ich aktuell weder Nerven noch sonst irgendwas habe und die Tipps der ersten Mannschaft in Form von Schäng zwar grundsätzlich verstand aber nicht umsetzen konnte, ging der Vierte dann 10:12 flöten. Angsthasentischtennis ist momentan mein Motto und Bahar wäre höchstens in Engpässe gekommen, wenn man ihn durch offensives Spiel in die Vorhand unter Druck hätte setzen können.

Patrick hatte definitiv Probleme mit Dreiers Aufschlägen und dem schnellen Umlaufen seiner Rückhand, wodurch er immer wieder schnelle Topspins anbringen konnte. Natürlich soll das nicht als Ausrede gelten aber die Rückenprobleme schränkten schon deutlich ein und den TTR-Unterschied von 150 Punkten konnte man leider nicht erkennen.

3:2

Das mittlere Paarkreuz machte es um 50 Prozent besser. Homer musste sich gegen Polak leider wieder mal im Fünften knapp geschlagen geben. Marco, heutiger Määän of se Mätsch, fackelte nicht lange und schlug Hüttenberger mit 3:1.

4:3

Das untere Paarkreuz sollte uns dann auf 6:3 nach vorne bringen, indem Hosti gegen Andrea Wessels schnörkellos sein Spiel mit 3:0 durchbrachte und Adi nach Zetern und Hadern mit 3:1 gegen Brey gewann.

Nun dachte man, dieses 6:3 sollte nun aber reichen, um in der zweiten Einzelrunde schnell alles klar zu machen. Ja, Scheiße..

Die umgekehrte Konstellation im oberen Paarkreuz passte irgendwie noch schlechter. Patrick wusste zwar gegen Bahar genau, was er machen muss, konnte es aber durch die Rückengeschichte nicht durchbringen, da hierzu sicherlich deutlich mehr Druck und Topspins benötigt worden wären. 1:3 hieß es letztlich, während Fischer am Nebentisch gegen Dreier erneut zu viel erzählte, haderte, brüllte..Doch auch hier lag es nicht zuletzt an der Sicherheit, an zu wenig Druck..An allem..All das, was gegen Pulheim noch richtig gut war, wie Körperspannung, Agilität und der ganze Quatsch..Alles fott und somit ging auch dieses Spiel verdient mit 1:3 flöten.

6:5 für uns..

In der Mitte spielte Homer gegen Hüttenberger..Na ja..Ihr werdet es erraten..Knapp 2:3..

Bemerkenswert ist tatsächlich, dass Homer immer noch relativ ruhig bleibt. Die letzten 4 Einzel gingen knapp und in der Verlängerung mit 2:3 verloren. Da glaubt man tatsächlich an gar nichts mehr. Dennoch wird der Bock irgendwann umgestoßen. Dann musst du eben gegen die Favoriten punkten, Homer..

Marco gegen Polak 3:1..

Der Adizist schaffte heute ein 2:0, indem er im zweiten Einzel gegen Andrea 3:1 gewann. Hier muss man sagen, dass Adi anfangs eine Beißhemmung zu haben schien. Ganz romantisch verlor er den ersten Satz bis er gesagt bekommen musste, dass es 7:6 für uns steht und es doch richtig dufte wäre, wenn er seine “Gefühle” außen vor lassen könnte. War’n super Tipp, wie ich fand und schwupps..8:6 für uns..

Hosti hatte im Fünften leider das Nachsehen gegen Brey. Nach einem 1:2 kämpfte sich der schiefe Turm von Glesch noch verdient in den Fünften. Leider ging ihm dann die Sicherheit ab und die vorbereitenden Spinschläge gingen mal 3 Zentimeter hinter den Tisch, mal blieben sie knapp am Netz hängen..Letztlich darf man behaupten, dass Brey den Fünften verdient zu 6 gewann und das Schlussdoppel mit Marco und mir musste nochmal ran.

Die Sicherheit, die Marco bereits im Eingangsdoppel und in seinen Einzeln hatte, sollte sich auch im Schlussdoppel zeigen. Eigentlich darf ich das hier nicht erwähnen aber Herr Wernersen: Du hast heute weder im ersten noch im zweiten Doppel einen Aufschlagfehler gemacht..Trotzdem darf ich behaupten, dass ich jetzt auch wieder deutlich wacher am Tisch war und die Kombination mit Marcos Aufschlägen und unserem sicheren Spiel sollte dann letztlich bedeuten, dass wir absolut verdient deutlich mit 3:0 gewannen und das 9:7 für uns sichern konnten.

Doppel 4
Hermi 0
Tommy 0
Marco 2
Homer 0
Hosti 1
Adi 2

Zusammenfassung:

War unser oberes Paarkreuz letzte Woche mit 4:0 noch der Fels in der Brandung, so waren es heute Marco an 3 bzw. Adonis an 6. Natürlich darf man sich glücklich schätzen, wenn man ein Team hat, dass in jedem Paarkreuz schlechte Tagesform etc. eines anderen Paarkreuzes ausgleicht. Dennoch darf behauptet werden, dass man heute unnötig von 19.30 Uhr bis 23.40 Uhr 4 Stunden versucht hat Argumente zu finden. Man muss aber den Gegnern ein Riesen-Kompliment aussprechen, da diese immer neuen Konstellationen für eine Mannschaft auch nicht leicht zu verkraften sind.

Wichtig und erfreulich waren heute die Doppel, die mit einem satten 4:0 zu Buche stehen. Dann darf das obere Paarkreuz vielleicht auch mal schwächeln.

Homer ist der Unglücksrabe des Spieltags, da er, wie schon erwähnt, in den letzten 4 Einzeln jeweils im Fünften knapp bzw. in der Verlängerung verlor. Spieler des Tages, aufgrund der Souveränität, war sicherlich Marco, der mit Einzel und Doppel 4 Punkte holte. Gefolgt von Dresens, Adonis, welcher 3 Punkte beisteuerte.

Wir hatten uns gegen Pulheim und Spin IV 2 Punkte als Pflicht vorausgesetzt und gedacht, dass 3 dann schon richtig gut wären. Nun haben wir 4 Punkte geholt und stehen mit 10:0 an der Tabellenspitze. Wohl im Blick, dass mit Hürth, Brühl, Nippes, Berrenrath, Junkersdorf und Brauweiler die stärkeren Gegner jetzt erst alle auf uns zukommen. Nun kommt aber auch Flo als Nummer 2 wieder von Mauritius zurück. Genug gefaulenzt und in der Hoffnung, dass die Herbstferien uns nach dem Spiel gegen Nippes eine befruchtende Pause bringen, genießen wir jetzt weiterhin eine Woche lang den Platz an der Sonne..Wie sagt man so schön?

Wir haben in den ersten 5 Spielen unsere Hausaufgaben gemacht..Pflicht bestanden und nun kommt es auf die Kür an..


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