2. Spieltag HR 2022/2023 - BC Viktoria 1915 Glesch/Paffendorf e.V.

2. Spieltag HR BCV II 9:4 Kenten

geschrieben am 16.09.2022 von Thomas Fischer


..war dieses Wochenende an der Reihe..Nächste Woche gegen Elsdorf zwar auch aber jetzt in der BK wird das natürlich für uns langsam seltener als in den letzten Jahren auf Kreisebene.

Kenten trat heute an mit Rauch, Scholl, Kirsch, Fryns, Simme und Hülshorst.

Wir ebenfalls wieder nicht komplett mit Weiß, Fischer, Hermann, Hermanns, Radke und Thomas Nagel. Christoph setzte krankheitsbedingt aus und wir wünschen gute Besserung.

Ehrlich gesagt wussten wir vor dem Spiel noch nicht, was uns erwartet. Gegen Kenten hatten wir vor 4 Jahren gespielt, viel hat sich von der Aufstellung her (außer dem Weggang von Marcel Tribowski natürlich..) jetzt auch nicht verändert aber auf welchem Level wir sind oder Kenten aktuell ist..Tja..Keinen Plan gehabt.

D1 mit Wolle und Toto sollten zum ersten Mal seit langem deutlich 0:3 im Doppel verlieren. Leider bekamen beide gegen kurze und lange Noppe nie wirklich den Zugriff. Auch, wenn die Sätze in sich knapp waren, hatten beide die sonstige Sicherheit vermissen lassen.

Thomas Nagel und ich spielten gegen D1 mit Scholl und Rauch. Unsere Chancen schätzten wir anfangs auch als Schall und Rauch ein, da wir mit den beiden schon ein erfahrenes Doppel vor der Brust hatten und wir (meine ich zumindest..) das zweite oder dritte Mal zusammen ein Doppel versuchten. Ganz anders entwickelte sich jedoch die Partie zu unseren Gunsten. Für mich persönlich das taktisch beste Doppel, dass ich je gespielt habe, da wir nach Satz 1 nur ein oder zwei Sätze wechselten und die so dermaßen aufgingen, dass das 3:1 für uns nachher keine Überraschung mehr war.

D3 mit Hermi und Flo hatten erst einmal einige Verlängerungen zu überstehen, bevor sie das 2:1 für uns holen konnten. Gegen Simme und Hülshorst scheiterte man oft eher an den eigenen Fehlern. Nicht zwangsweise, weil Simme und Hülshorst viele direkte Punkte selbst erzielten. 9:11, 13:11, 13:11, 8:11 und 11:5 lauteten die Sätze, wobei Satz 5 dann glücklicherweise das Hauptaugenmerk auf Fehlervermeidung lag, die entscheidenden Bälle aber auch einfach wieder besser kamen.

2:1 für Glesch..

Im oberen Paarkreuz (Spoileralarm..) war für Arno Rauch und Stefan Scholl in der ersten Runde dann gegen uns überraschenderweise nicht viel zu holen. Wolle brauchte gegen Stefan zwar etwas Eingewöhnung, bevor er die Schrauben justieren konnte, setzte sich aber zuletzt souverän in 4 Sätzen durch.

Meine Wenigkeit war heiß wie Frittenfett und ließ Arno beim 3:0 keine Chance wirklich mit seinem Konter-Block-Spiel durchzudringen.

4:1

In der Mitte hatten wir dann in beiden Partien bittere 2:3-Niederlagen hinzunehmen.

Hermis Spielverlauf war für mich als Zähler bei Totos Einzel nicht so gut zu verfolgen. Man bekam trotzdem mit, dass allein die Ergebnisse der Sätze mit 9:11, 11:7, 11:3, 8:11 und 10:12 etwas durcheinander gerieten. Hatte man im ersten Satz gedacht, Hermi kommt überhaupt nicht rein, dominierte er die Sätze 2 und 3 eigentlich nahezu ungefährdet. Andererseits gingen dann die Sätze 4 und 5 wieder so knapp und unglücklich weg.

Bei Toto war es in jedem Satz einfach sehr eng. Auch durch die Erkältung gezeichnet, fehlten da in manchen Ballwechseln in Richtung Satzende ein paar Körner, wodurch Konzentrationsfehler auftraten, die ich sonst nicht so von ihm kenne. Sicherlich auch der Umstand, dass einige Bälle auf die Noppe von Holger Kirsch nicht gut waren, tat dann sein Übriges, so dass man mit 11:7, 9:11, 9:11, 13:11 und 10:12 knapp das Spiel verlor.

Beide Partien aber dennoch nicht unverdient für die Kentener Jungs.

4:3

Die kleine Negativserie ging leider weiter, da Flo gegen den Youngster Hülshorst ungewohnt hohe Schwankungen drin hatte. Verlor er den ersten Satz unglücklich mit 10:12, gewann er danach recht sicher mit 11:6, um danach aber den Dritten wieder mit 3:11 abzugeben. Im Vierten hätte dann eigentlich wieder ein “guter Satz” dran sein müssen und es sah auch eigentlich so aus als könne er Benedikt in den Fünften zwingen. Dieser verdiente sich dann aber mit der Bissigkeit und einer Portion mutiger Bälle den Sieg im Vierten mit 14:12. Sicherlich auch etwas glücklich mit dem letzten nassen Ball aber das schmälerte nicht die Leistung.

4:4

Stimmungstechnisch drückte das natürlich etwas auf die Laune, da wir nach einem sehr guten Start nun wieder ausgeglichen standen und wir so gar nicht verstanden, warum eigentlich.

Vielleicht war es dann irgendwo auch gut so, denn wir sollten danach nur noch (gut verteilte) 5 Sätze abgeben.

Thomas Nagel trat im letzten Einzel der ersten Runde gegen Carsten Simme an (allerdings wurde nach den Doppeln das Spiel Radke – Simme vorgezogen, da Carsten in Richtung Urlaub plante..). Hier kam Carsten überhaupt nicht mit den Aufschlägen von Thomas zurecht. Nach den ersten beiden Sätzen gab Carsten dann auf. Ob durch Verletzung o.ä. ist bis heute noch nicht so richtig überliefert oder ich habe es nicht mitbekommen. Jedenfalls ging das Spiel damit 3:0 für Nagggggels aus.

5:4 für Glesch

Die zweite Einzelrunde begann dann erfreulich für das obere Paarkreuz. Wir hatten gegen Huchem-Stammeln im ersten Spiel oben 1:3 gespielt und das wollten wir schon etwas revidieren. Gesagt, getan..

Wolle gegen Arno Rauch mit einem wichtigen 5-Satz-Sieg. Auch, wenn ich parallel spielte, bekam ich anfangs vor meinem Spiel noch einiges mit und sah da schon, dass es eigentlich nur in den Fünften gehen konnte, da Arno und Wolle mit ihren Konter-Block-Passagen vermuten ließen, dass sie sich etwas egalisieren. Vorteil hier allerdings ganz klar bei Wolle im Fünften, den er 11:3 gewann, da er dann eben etwas aktiver wurde und seine Topspins das Übrige taten.

Bei mit und Stefan Scholl war es eigentlich genauso deutlich wie vor 4 Jahren, wo es 3:0 für ihn ausging. Diesmal nur zu meinen Gunsten, da ich direkt von Anfang keine Kompromisse einging und das Tempo so hoch wie möglich hielt, damit Stefan sich ja nicht erst vernünftig stellen konnte, um seine (vor allem..) guten Rückhand-Spins anzusetzen. Dadurch war der Druck dann auch insgesamt zu hoch und es kam zu etlichen Fehlern auf Kentener Seite. Mit 11:9, 11:7 und 11:8 holten wir dann das zu dem Zeitpunkt verdiente

7:4

Die Jungs in der Mitte wollten natürlich die Ergebnisse aus der ersten Einzelrunde vergessen machen und schafften dies auch.

Patrick hatte in meinen Augen nur im Zweiten Probleme, da Holger hier eindeutig mehr und bessere Bälle zurückbrachte. In den Sätzen 1, 3 und 4 muss man Patrick allerdings lassen, dass er hier nichts anbrennen ließ. Zu stark wurde irgendwann der Druck für Holger aus Halbdistanz die Bälle zurückzufischen.

Toto versuchte gegen Fryns nochmal alles aber lag schnell 0:2 zurück. Vielleicht im Hinterkopf auch, dass Flo gegen Simme schon beim vorgezogenen Duell gewonnen hatte und unser Sieg nicht mehr gefährdet werden konnte.

Auch, weil er einfach platt war, dachte man, dass dieses Spiel 0:3 glatt an den Kentener geht. Doch Toto wehrte sich nochmal und drehte die Partie am Ende zu einem 3:2 für uns und somit stand als Endergebnis das 9:4 fest.

Wir haben uns vorher, glaube ich, auf ein deutlich engeres Spiel vorbereitet. Jetzt muss man dazu sagen, dass auf Gegners Seite den Kentenern die Anwesenheit von Karl Schreiner und vielleicht unten von Lutz op het Veld oder Marc Bernards gut getan hätte. Bei uns war jetzt Christoph auch nicht dabei aber in den aktuellen Zeiten tritt wohl kaum jemand dauerhaft so richtig komplett an.

Insgesamt stand am Ende sicherlich ein hochverdienter Erfolg. Wir bedanken uns bei den Zuschauern und natürlich bei den Gästen, mit denen wir nach dem Spiel in der dritten Halbzeit bei Bierchen und sonstigem Zeug gemütlich etwas quatschen konnten.

Insgesamt war es ein tolles Derby mit guten und fairen Spielen und einem netten Ausklang danach. Wir wünschen den Männern aus Kenten weiterhin Erfolg und für uns geht es nächste Woche dann Sonntags nach Elsdorf zum nächsten Derby.


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