14. Spieltag RR 2018/2019 - BC Viktoria 1915 Glesch/Paffendorf e.V.

TTC Pesch 9:2 BCV II

geschrieben am 26.01.2019 von Thomas Fischer


..sollte es werden, war es aber nicht..

Nachdem verletzungsbedingt unser Christoph schon mehrere Wochen ausfällt, kam Donnerstag auch noch die Hiobsbotschaft, dass die Nummer 2 in persona Thomas Nagel ebenfalls gegen Pesch fehlen sollte. Da bei Heimspielen Pesch in der Regel mit Philipp Bahr aufläuft und dieser alles nach unten drückt, ahnten wir schon, dass es schwer werden würde. Nach einigem Hin und Her und nachdem Samstagmittag die Mannschaft dann endlich vollständig war, ging es also zum Spitzenspiel.

Pesch mit Bahr, Hensle, Bagdasaryan, Astrath, Kremer und Schüßler.
Glesch mit Willuhn, Fischer, Apfel, Werner, Hermann und Dresen.

Spoiler: Bis auf René, der beiden Gegnern keine Chance ließ, spielten wir Restlichen einfach nur Mist und nicht mal annähernd an den 100 Prozent, die es gegen Pesch gebraucht hätte. Kurzum..Wir bekamen überhaupt nichts auf die Kette.

Bezeichnend waren hier schon die Doppel. Während sich René und Apfel überraschend deutlich mit 0:3 gegen Hensle und Kremer geschlagen geben mussten, führten Marco und Tommy, eigentlich konzentriert, schon verdient mit 2:0, ehe sie das Doppel gegen Bahr und Bagdasaryan danach zu 9, zu 4 und zu 9 abgaben und total den Faden verloren. Ohne Arroganz behaupte ich, dass wir in Gedanken schon ein relativ ungefährdetes 3:0 im Schädel hatten und genau deshalb verloren. In sehr vielen langen Rallyes waren wir in den ersten beiden Sätzen die deutlich sichereren Spieler. Jedoch ging uns diese ab Satz 3 flöten.

Auch wenn D3 mit Patrick und Adi die Sätze knapp gestalten konnte, musste man sich 1:3 geschlagen geben. Da ich selbst spielte, kann ich leider zum Inhalt nicht viel sagen.

0:3

Als nächstes musste ich gegen Bahr ran. Nachdem ich den ersten Satz noch knapp gestalten konnte und das Spiel auf Augenhöhe schön, ging mir, wie im Doppel, ab Satz 2 die Sicherheit flöten und mein passives Spiel war dann zu unsicher, um hier noch groß Gegenwehr zu leisten. 0:3 hieß es am Ende und insgesamt

0:4

Dann kam der einzige Hoffnungsschimmer, den man sich heute angucken konnte. René holte gegen Hensle ein klares 3:1 und ließ trotz einiger leichter Fehler insgesamt nichts anbrennen.

1:4

Marco gegen Bagdasaryan in meinen Augen auch nicht auf der Höhe. In einem Spiel, dass nicht wirklich druckvoll war, sondern wie im Doppel eher auf längere Ballwechsel gemünzt war, hatte Marco wie meine Wenigkeit die Sicherheit irgendwo zwischen Satz 2 und3 des Doppels liegen lassen. Das reichte dann einfach nicht und er verlor 1:3.

1:5

Apfel gegen Astrath mit einem überraschenden 0:3. Laut eigenen Aussagen hatte Apfel irgendwie alles im Kopf und um die Ohren und während dessen rauschte Astrath aufgrund der Sicherheit zu flott davon.

1:6

Adi gewohnt kämpferisch gegen Kremer. Er konnte letztlich einen Satz holen und hätte es fast in den Fünften geschafft. Da aber auch er leicht angeschlagen war und nicht so richtig in den Tritt kam, reichte es auch hier nicht für einen Punkt.

1:7

Patrick danach gegen Schüßler mit einer ebenfalls überraschenden Niederlage. Auch, wenn er die ersten beiden Sätze vielleicht nicht ganz zu Unrecht verlor, kämpfte er sich gut zurück und kam dann in den fünften Satz. 10:12 musste er sich am Ende geschlagen geben und als ob es an dem Tag Gesetz war..Irgendwie kamen wir nicht in den Tritt.

1:8

René danach mit einer souveränen Vorstellung gegen Bahr, der zwar alles versuchte und sich gegen die Niederlage stemmte. Jedoch war René insgesamt heute einfach zu sicher und machte gerade immer wieder durch den Wechsel der diagonalen und parallelen Blocks mit der Noppe den Rhythmus von Bahr zunichte. Am Ende stand ein verdienter 3:1-Erfolg und das

2:8

Ich durfte dann nochmal gegen Hensle ran. Ärgerlich, wie im Doppel, dass ich nach knapp verlorenem ersten Satz durch die Tipps von René taktisch richtig gut spielte und nach einer 2:1-Führung das Spiel aber nicht zumachen konnte. Wie ich dann zweimal zu 4 verlieren konnte, war einfach wieder der Sicherheit geschuldet bzw. das zu wilde und kopflose Spiel. Muss man nicht verlieren, hat man aber..

Interessant hätte es danach werden können, da Apfel auch auf einem guten Weg war und ich dann gerne noch die Spiele von Hermi gegen Kremer und Adi gegen Schüßler gesehen hätte aber auch, wenn der ein oder andere Pescher sagte, nach meinem evtl. Sieg hätte sich der Wind nochmal deutlich drehen können, muss man einfach sagen, dass der Tag komplett gebraucht war. Erst die Ausfälle, dann die lange Suche nach Ersatz und letztlich die Konstellation innerhalb der Spiele nervten einfach nur und manchmal gibt es Tage, da funktioniert so ca. gar nichts.

Pesch gehört allerdings aktuell verdient da oben hin, da sie zumindest zu Hause immer mit Bahr spielen und somit jede Mannschaft volles Potential abrufen muss, um da was mitzunehmen. Dies war uns aufgrund der ganzen Umstände heute nicht möglich.

Allerdings gaben wir auch vor der Saison durch das Rotationssystem das Ziel “Klassenerhalt” aus und wenn man nach 14 Spielen nur 4 Niederlagen hat, ist der Rest mit Sicherheit kein Grund zum Jammern. Ganz anders soll es dann nächste Woche zu Hause gegen TTC 2 werden. Da dieser in den letzten Wochen gut punktete und nur noch einen Zähler hinter uns ist, werden wir mit voller Kapelle antreten und hoffentlich einen anderen Abend erleben als in Pesch.

Den Peschern trotzdem viel Erfolg für den Aufstieg.


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