1. Spieltag HR 2016/2017 - BC Viktoria 1915 Glesch/Paffendorf e.V.

2016/17 1. Spieltag: BC Viktoria Glesch/Paffendorf II 9:7 TV Brühl I

geschrieben am 05.09.2016 von Florian


Ja, kann man vielleicht so sagen. Spielte man in der letzten Saison noch jeweils in Hin- und Rückserie 8:8 gegen die Brühler Mannschaft, konnte man sich diesmal die ganzen 2 Punkte holen.

Das ging aber nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und das trotz neuformierter zweiten Mannschaft.

Wir stellen vor:

1. Radke, der aus der 1. Mannschaft zurückgekehrt ist.
2. Frohnapfel, den wir aus Langenich loseisen konnten
3. Werner, der sich genauso lautstark freut wie letzte Saison
4. Schillberg, der nach seiner Pause wieder angreifen möchte
5. Fischer, der immernoch genauso romantisch am Tisch agiert wie vorher
und
6. Nagel, dessen Anti immernoch den einen oder anderen zu Verzweiflung bringt

Man sieht es, so richtig neu ist die Mannschaft nicht, ist es doch eher eine Reunion der Mannschaft vor zwei Jahren.

Mit neuen Trikots, neuen Banden und (ganz wichtig) neuen Zählgeräten ging es also ins erste Heimspiel der Saison.

Und gleich das erste Wunder. Wir gehen mit 1:2 aus den Doppeln. Das ist erstmal nicht besonderes, wenn aber der Kollege Radke das einzige Doppel holt – und das auch noch im Duett mit Frohnapfel, ist das schon verwunderlich. Waren doch eigentlich immer die anderen beiden Doppel die Punktegaranten :P

Oben ging es dann weiter mit dem ersten heißen Kampf. Radke gegen Kullik mit langen ansehnlichen Ballwechsel und am Ende dem glücklicheren Ende für Kullik. Hier hätten beide einen Sieg verdient gehabt.
Frohnapfel holt aber den wichtigen Punkt im oberen Paarkreuz auch wenn er sich über den verpassten “zu null” Badge geärgert hat.

Werner fuchste sich dann immer mehr ins Spiel gegen Rehmann, muss aber im vierten Satz zu -17 gratulieren. Christoph dann stark gegen Ulrich und jederzeit der dominante Mann am Tisch.

Fischer dann mit kurzen Prozess, da fiel der eine verlorene Satz nicht auf, zu klar waren die restlichen Sätze. Peter dann mit einem riesen Kampf. Zuerst chancenlos, dann selbst ein wenig aktiver und Calisan dann plötzlich verunsichert. Und so holte sich Peter erst den Satzausgleich knapp um dann im fünften deutlich den Deckel draufzumachen.

Radke dann oben mit wenig Problemen gegen Kampe. Das eigentliche Drama spielte sich am Nebentisch ab. Frohnapfel gegen Kullik lullten, schupften, schoben sich die Bälle zu und keiner wollte angreifen. Denn der, der Angriff machte auch meistens den Fehler.

So ging es fünf Sätze lang bis Kullik etwas mehr Geduld bewies und den Stiefel einfach runterspiele und Frohnapfel zu viel wollte. 2:3. Schade!

Die MItte diesmal umgekehrt. Werner knapp zu einem 3:1, während Christoph im vierten Satz Matchball hat. Er nimmt sein Time-Out, verliert den Satz und im fünften geht das DIng weg. Wenn man 2:0 führt und die folgenden Sätze alle in der Verlängerung verliert, gibt es manchmal eine keine logische Erklärung dafür.

Aber schnell weiter, denn unser Fischer wollte das DIng zumachen. Auch hier wieder ein Satzverlust aber in Summe immer Herr der Lage. Peter dann trotz gewonnenem Satz leider chancenlos.

In einem spannenden Schlussdoppel konnte man sich schlussendlich glücklich durchsetzen. Glücklich deshalb, weil man beim Stand von 4:3 für uns im Entscheidungssatz drei (!!!) tödliche Nasse nacheinander hat und damit die Gegenwehr endgültig gebrochen hatte.

Ein 8:8 hätte sicherlich den Brühlern gut geschmeckt, am Ende ist das 9:7 trotzdem verdient.

Jetzt ist Pause und nach den Kreismeisterschaften geht es gegen Vogelsang weiter.