5. Spieltag HR - BC Viktoria 1915 Glesch/Paffendorf e.V.

5. Spieltag HR14/15 VfL 63 Langerwehe - BCV GP I 3:9

geschrieben am 13.10.2014 von Andreas Schmitz


Nein. Zwar gewannen wir in der sehr schönen Halle bei den uns völlig unbekannten Gastgebern zu 3, dabei war es nicht so klar wie es auf dem Papier steht, waren wir uns alle in der Schlußrede einig.

Das Spiel wurde in die Herbstferien auf Gastgeberwunsch hin verlegt (inkl. Heimrechttausch). Kam uns nicht ungelegen, so sind wir nicht mehrere Wochen ohne Spielpraxis unterwegs.

Etwas überheblich traten wir hier heute an mit dem klaren Ziel, schnell zu eins bis drei gewinnen zu wollen. Dagegen hatte Langerwehe etwas, das sich im Spielverlauf zeigte.

Die Eingangsdoppel schaffen wir leider nicht 3:0 nach Hause zu bringen. Es verlieren Ernie/Wolle gegen das gegnerische obere Paarkreuz im 5. zu 9. Knapp. Vielleicht sollten wir einmal unser Doppel 1 und 2 tauschen ;-)

Oben:
Heute erwischte es ausgerechnet unseren Pommes, der bekanntermaßen ja im Kreismeisterschafts-Hoch auflief. Dieses wurde heute vernichtet, denn der einser Michael Schüller verstand es irgendwie Pommes zu verunsichern. Dabei führte Frodo bereits zwei Null in Sätzen und im dritten Durchgang 6:2 ehe sich das Spiel drehte. Konstant versuchte Schüller Pommes` Vorhand mit Schnittvarianten zu stören um selbst ins gute Angriffspiel überzugehen. Im Ergebnis verlor Pommes den dritten Durchgang zu 10 und danach seinen roten Faden ohne wieder ins Spiel zu finden. Parallel spielte, zockte, sonstwas sich Schäng zu einem glatten eigentlich drei-Satz-Sieg. Verlor zwar einen Satz, da hatte sein Gegner allerdings das eine oder andere Mal göttliche Zauberhilfe.

Mitte:
Wolle gewann in Folge klar und deutlich in drei Durchgängen. Er ließ seinem Gegner keine Chance. Die Offensivabteilung Wolle klappte heute reibungslos. Dagegen tat sich Naggels (neue Nickname gesponsert vom MaFü der Gastgeber in der Begrüßungsrede) zusehends schwer in seinem Auftaktmatch gegen man lese: Sven Becker ;-) Her und hin, hin und her – im fünften zu 8 gewonnen ist und bleibt gewonnen. Kraftakt des Besseren. Fazit: Aus Erfahrung alter Tage raus gewonnen.

Unten:
Schillischilbrust (danke für Deinen Einsatz!!!) blieb es leider vergönnt in seiner Bezirksklassen-Premiere zu punkten. Zwar verlief das Spiel einerseits zu seinen Gunsten (der Gegner lag ihm) und es entstanden sehr schöne Ralleys, die ihm ja irgendwo liegen. Allerdings war das taktisch über allem keine gute Idee/Lösung, denn das wollte auch sein Gegner so. Im Ergebnis hatten beide den Sieg verdient. Der Gastgeber gewann aber. Rossi-Hermännchen indes gab ein paar seiner Klatscher zum besten, die seinen Gegner nach jedem verlorenen Ballwechsel mehr oder weniger lautstark zum Grübeln verhalfen (gins). Somit konnte sich dieser zu keiner Zeit dominant ins Spiel bringen und verlor folglich zu Recht.

Zwischenstand 6:3.

Oben:
Und wer oben Pommes ärgert, der wird geärgert. Dies tat Schäng dann glatt in drei Sätzen. Wobei sein Gegner in Folge dieses natürlich ausschließlich auf das Aufschlagspiel Schängs` folgerte. Im Rest sei er auf Augenhöhe gewesen. Naaaa ja. Pommes, der seine Erstspielpleite noch verdauen musste, kam gegen das doch etwas krumme Linkshänderspiel des Zweiers nach und nach wieder ins Spiel und gewannn in vier Durchgängen.

Zwischenstand 8:3.

Naggels zeigte dann ein Spiel, dass wir so auch noch nicht gesehen haben. Im Grunde eine Wiederholung vom Schillberg Spiel mit langen Ralleys und super schönem Tischtennis auf beiden Seiten. Nach einer 2:0 Satzführung vergab Ernie leider einige Matchbälle im dritten Durchgang, der letztlich 21:19 (man erinnere sich noch an alte Satzzeiten;-) an seinen Kontrahenten ging. Irgedwann im fünften und entscheidenden Satz wusste Ernie nicht mehr richtig weiter und es ertönten die Worte “das ist doch keine Berzirksklasse hier”. Damit meinte er das spielerisch deutlich höher anzusiedelnde Niveau. Wir gaben ihm als Zuschauer Recht und puschten weiter. Der Knoten platzte danach urplötzlich und er konnte sich erstmals nach zweieinhalb vergangenen Sätzen wieder absetzen und das Ding zu 7 eintüten. Erkämpft Teil II des heutige Abends.

Von daher war das Ergebnis 9:3 in 33:17 Sätzen heute nicht so klar wie aufm Papier. Da war mehr drin für die Gastgeber und wir sind gewarnt!

Am Rande:
Es waren sehr nette Gastgeber in einer frisch renovierten Halle (neuer Boden, neue Hallendecke,…). Dafür waren die Duschen noch was mau und wir durften kein Bierchen in der Halle trinken. Da passte der Hausmeister schon tüchtig drauf auf…. :-) Jedenfalls freuen wir uns auf die Rückrundenbegnung bei uns.

Dubbel: 2
Schäng: 2
Pommes: 1
Naggels: 2
Wolle: 1
Hermännche: 1
Schilli: 0

DANKEEEEE:
Danke wollen wir allen mitgereisten Fans sagen!! Sehr geil!!! Thomas Fischer, Dana, Yasemin, 2x Willuhns… Herz, was willste mehr. Danke auch an den von Tommy gesponserten Kasten!!!

Nach dem Spiel reisten wir noch in die Pulvermühle in der Metropole zu Jülich zum steaken. Auch hier hatte Ernie einen neuen Kampf zu meistern. Er bestellte das “kleine Steak”, jenes von einem zu anderen Tellerrand groß/klein war. Aber dieses Spiel verlor er – er ließ die Reste einpacken und vertagte den Sieg auf Samstag. Mmmmh, lecker und viel war es!!!! Da wir in der Dürener/Aachener sonstwo Gruppe stecken kann es guuuut sein, dass wir hier noch einmal landen werden. Da würde sich eating and dancing Schilli bestimmt freuen. Wo hat man das schon, essen und tanzen in einem am Tisch…

Aussicht:
Am Samstag, den 25.10. reisen wir zum Rasensportverein, den aktuell punktgleichen Tabellenzweiten. Mal schauen, ob wir uns dann an der Tabellenspitze erstmals absetzen können…


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